Experimente und Gartenrunde

Moin. – Die Heuvorräte für die Kaninchen neigen sich dem Ende entgegen. Normalerweise reicht mir fast der getrocknete Rasenschnitt unserer Haus-, Moos- und Fußballwiese für den Kleintierbedarf, aber in diesem Jahr gab es ja kaum etwas zu mähen.

Gestern nachmittag tauchte hier aber Verwandtschaft auf und wir hatten plötzlich elf große Säcke Gras von einer frisch gemähten Feuchtwiese.

Da das Zeug in den Säcken schon ordentlich warm wurde, mussten wir hier abends spontan erstmal auspacken und das Gras ausbreiten. Zum Glück soll es ja heute trocken und sehr sonnig werden, also haben wir mal mehrere experimentelle Versuchsanordnungen aufgebaut:

1. Wiesenschnitt auf Beton.
II. Improvisierter Heuhaufen auf Holzstangen unterm Baum, falls es doch gewittert.
III. Wiesenschnitt auf vermoostem Restrasen, auf den heute hoffentlich lange die Sonne scheint.
IV. Improvisierter großer Heuhaufen auf Holzstangen im abgeblühten Sommerbeet. (Man beachte den formschönen „Kopf“ in, äh, Hundekopfform oder so. Jedenfalls mit Ohren und Schnauze.)

Als ich heute früh mal überall mit der Hand die Temperatur geprüft habe war jedenfalls festzustellen, dass die erste Lüftung schon mal gewirkt hat. Nun wollen wir mal sehen (und wenden).

Außerdem gab es heute morgen noch Obst, Blumen und Schwalben anzugucken.

Morgenweg

Ein kleiner Umweg auf der morgendlichen Radfahrt vor der Arbeit. Heute gibt es mal wieder einen sonnigen Morgen und es sind keine Schauer in Sicht.

Nachdem wir in der letzten Zeit gut gemischtes Wetter mit Wolken und Regen hatten, wird die Natur doch noch einmal grün. – Die Gartenwiese hinter dem Haus ist vor rund zwei Monaten zuletzt gemäht, weil einfach nichts mehr wuchs – das braune Gras knirschte buchstäblich unter dem Schuh beim darüberlaufen. Hier in der Nachbarschaft bewässert auch schon seit jahren eigentlich niemand seine Grasflächen mehr; Blumen, Stauden und Büsche ja, aber die je nach Geschmack mehr oder weniger gepflegten Grasflächen in der Siedlung bleiben eben trocken. – Nun fallen aber die Augustäpfel und die ersten Pflaumen tatsächlich in frisches Gras. – Und es gibt auch neue, hellgrüne Löwenzahnblätter für die Kaninchenbande.

Aber zurück zum Weg, der auch am Mühlenteich und den jagenden Schwalben vorbeiführte:

Vor einem Jahr

Ostsee. Am Ausgang der Flensburger Förde, Sønderborg Bugt, Sonnabendfrüh um 8.00 Uhr, kein Wind, die Bucht platt wie ein Ententeich. Kaffee nippen, auf die Bucht gucken. – Moment mal. – Da hat doch was „pffft, pffft“ gemacht? -Dahinten? – „Pffft, pffft!“ – Bestimmt. – Oder?
Ach so?! Ich glaub (m)ein Wal bläst?!
Jawohl! Schweinswal! Wow! – Na, besser kann der Tag kaum noch werden.  (Um 9.00 Uhr kam er noch einmal vorbei. :o) )