Im Dunkeln

Na, ein Glück, dass ich gestern am Abend mit Taschenlampe zum Kaninchenfüttern gegangen bin. Da hätte ja sonstwas passieren können im Dunkeln mit mir in den Bauer-Hansen-Gummistiefeln in Größe 46 und dem Lütten hier. Der saß vor dem Kaninchenzaun und wollte sicher mal prüfen, ob die Ninchen von der letzten Fütterung etwas übrig gelassen haben.

Vorsicht lohnt sich sowieso. Im Verlauf einer Nachtfahrt neulich gab es direkt neben der Fahrbahn so einiges zu sehen … Wildschweine, zwei Rehe … ging aber alles glatt. Und hier in der Stadt gibt es sowieso einige Stellen, da wäre ich wegen der Schwarzkittel zu später Stunde zu Fuß oder mit dem Rad mehr als vorsichtig, denn die von Wildschweinrotten umgegrabenen Grünflächen gehen da bis in die Vorgärten und zu den Bordsteinen.

Vermischtes

Der Reiher im Spiegel.
Einen kurzen Augenblick lang hatte ich ja die Befürchtung, der Stieglitz würde mit dem Kopf auf die Gehwegplatten „aufditschen“, als das dünne Sonnenblümchen sich unter seinem Gewicht sehr dynamisch im Bogen nach unten neigte. Er hatte die Situation allerdings völlig im Griff; kein Grund zur Sorge.

Mittwoch

Wednesday already. Well, keep calm and an oversight of all those things that have to be shoved out of the way before Friday. And if anyone wants to add to the pile: Why not try -that- look. May make them think again.

Schon Mittwoch. Na, bleib mal ruhig und behalte den Überblick über die Dinge, die bis Freitag aus dem Weg geschubst werden müssen. Und wenn jemand den Haufen noch aufstocken will: Warum nicht dabei -den- Blick ausprobieren. Könnte zu einem Umdenken führen. (Übrigens: Großkatze im Zoo Rostock)

Kaffeerunde

um 7:30 Uhr durch den Garten. Kommt jemand mit?

Erstmal der Kaffee.

Der Himmel ist bemerkenswert blau, und es geht überraschenderweise kein Wind.

Von einem entfernten Nachbargrundstück, so ca. hundert Meter weiter, hört man aus einem großen alten Baum eine Starenhorde ihr Morgenpalaver abhalten.

Nachher verteilen sie sich haufenweise in die Gärten; die Holunderbeeren bei mir brauche ich auch schon nicht mehr zu ernten, das haben die schon erledigt. Na, es sei ihnen gegönnt.

Es sind noch ein paar Schwalben unterwegs, aber so wie ich das sehe ist der erste große Schwung schon abgereist.

Vor zwei Wochen luftakrobateten die Rauchschwalben noch zu Dutzenden hier herum. Das ist wohl vorbei.

Dann gibts Frühstück für die gefährlichen Kaninchen. Gemüseschnippsel aus der Küche, ´n beten wat ton knabbern un abenop für jetzt nur eine Handvoll Gras von der Wiese als Gruß aus der Küche. (Erwähnte ich bereits, dass das eigentlich gar nicht meine sind? Naja.)
Im Hasel wartet noch jemand auf die ersten Sonnenstrahlen. Scheint auch noch nicht so ganz ausgeschlafen zu sein.
Noch gibt es Rosenblüten.
Und zum Schluss die große Frage: Wird diese freche Sonnenblume noch blühen?
Schönen Samstag!