Besuch

Da bin ich gerade dabei das „8:17“ Bild von der einen kleinen Zoomknipse auf den Rechner zu kopieren, als ein in weiter Entfernung passierender Hubschrauber meine Aufmerksamkeit auf sich lenkt und ich aus dem Fenster schaue. Da ist aber nicht nur der Hubschrauber unterwegs.

Offenbar blicke ich rein Zufällig erstmals seit Tagen zur richtigen Zeit heraus, um den Rotmilan seine gegen den Wind versetzten Runden ziehen zu sehen.

Mist, gerade nun sollte ich die Datenverbindung zwischen Rechner und Kamera lieber nicht trennen.

Also hektisch die andere, ältere Arbeitsdokukamera mit etwas weniger Zoom gegriffen und versucht, etwas zu erwischen.

Der Milan dreht erst etwas weg und ich denke schon, dass es das wohl war und dass er gleich verschwinden wird, aber nein. Ich höre ihn rufen und er scheint zu warten.

Aber worauf?

Kurz darauf kommt aus der Richtung aus der ich ihn beobachte direkt über mir ein zweiter Rotmilan ins Blickfeld.

Zusammen dreht das Paar seine Kreise und schraubt sich höher und höher in den blauen Himmel, bis sie schließlich außer Sicht sind.

After the Storm

The storm from the north has passed. The clouds, bringing rain and snowflakes, raced over the coast of the Baltic Sea and on south. While the usual spots (lower lying crossroads and part of a sandy parking space at the local harbour) saw some flooding, no real damage seems to have followed. Beaches around here were under water, so there will have been erosion and there may have been some erosion at the hight coast too. Now the sun is out again, but its markedly cooler than yesterday, when I took those photos of a peacock butterfly.

In other news: Ein Abkömmling hat vorgestern beim Ballwerfen mit mangels Vereinssporttraining überschüssiger Kraft ein Schuppentürfenster zerteppert. Darauf folgte dann gestern eine Notreparatur mit hier vorhandenen Restmaterialien. Das Ergebnis ist nicht schön aber eigen. Ein Glaser wird aus mir wohl auch nicht mehr.

Sonne und Meer

Soll ja windig werden. Heute war aber bis zum frühen Nachmittag allerbestes Mützenwetter. Also: Familienausflug zum Strandspaziergang. Ihr könnt mitkommen.

Insel Poel, Am Schwarzen Busch. Vormittag. Kaum Wellengang. Und da, hinter der Kimm, ziehen die Aufbauten einer Fähre vorbei, die von Travemünde nach Skandinavien fährt.
Fähre mit Schwan und Kormoran …
der sein Gefieder in der Sonne trocknet.
Ach ja. Diesen Dusselkram bitte nicht nachmachen, danke sehr. – Nein, ich meine nicht den Senior hinten, der mit dem Rad zum Strand fährt und das Winterbaden offenbar gewohnt ist. – Ich meine den Touri, der meint, auf einer teuren Küstenschutzanlage rumlatschen zu müssen. – Wenn er abrutscht und ins Wasser fällt und sich an den Miesmuscheln schneidet ist das sein Risiko und herzlich wurst. Aber wenn er und andere auf den Köpfen der Holzpfähle rumhampeln hält die Buhne insgesamt nicht annähernd so lange wie sie soll (40-60 Jahre). Einen lfd. Meter Buhnen neu zu rammen kostet schätzungsweise 1.000,- bis 1.500,- EUR. Deshalb stehen ja auch genug Schilder hier rum, dass das Betreten verboten ist, genau wie das Runtertrampeln der Dünen.
Nett. Mitfahrbank hinter der Ausfahrt des großen Strandparkplatzes mit wählbaren Schwenkarmen zum Anzeigen des Wunschziels.
Schwäne im Flug. Hört ihr das Geräusch? 🙂

Kraniche

Foggy and cool today but no frost or snow. No wind to speak of either. – We did not have a single flake of snow yet this winter here on the southern Baltic. So there are some cranes (grus grus) about, who did not bother to migrate further south. Heard some through the fog this morning from some fields nearby.

Kraniche – Füllfederhalter