Møns Klint

Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Møns Klint im Oktoberlicht
Damit muss man immer rechnen und kann doch nichts tun, denn wenn es passiert hat man schlicht keine Chance. Der letzte ganz massive Abbruch war 2007. Teilweise sieht man an Aussichtsstellen durch Löcher im Wurzelwerk der Bäume, dass man eigentlich viel näher an der Kante steht, als man glaubt – ohne Risiko ist hier nichts.
Ok, auch wenn es heute keine Wanderung unter den Klippen gibt … einmal eine der Treppen runter gehört dazu. Fast 450 Stufen eine Tour.
Der Strand ist heute nur ca. 4 bis 5 Meter breit.
Blick von unten nach oben. Da müssen wir ja auch wieder rauf. Naja, die Treppe rauf, aber dennoch.
Bilderbuchblicke
Über hundert Meter weiter unten geht eine Dame in roter Jacke am schmalen Strand.
Und weit geht der Blick über die Ostsee … Wir hatten gute Sicht: Das ist, fern am Horizont, der Leuchtturm auf dem Dornbusch auf der Insel Hiddensee! Mehr gab der Zoom nicht her.

Strandgang

Hallo. Da andere Dinge in den nächsten Tagen wichtiger sind (hier gibt es viel zu tun) gibt es hier wahrscheinlich eine kleine Blogpostingausdünnung bzw. Blogpause bis zur Monatsmitte, also nicht wundern.

Vorher habe ich aber hier noch ein paar Bilder vom gestrigen Strandgang.

Es gab Sonnenschein und auflandigen Wind. Und in der Bucht war die Atalanta unterwegs.

Abbruch aus dem letzten Winter
Blick nach Timmendorf / Insel Poel
Muschelschalenspülsaum
Auflandiger Wind und am Horizont …
… die Atalanta.
Blick Richtung Tarnewitz / Weiße Wiek
Steilufer
Die Ausbeute an Belemnitbruchstücken. Bis auf zwei Stücke war heute wieder der Nachwuchs mit Finden dran (ich hab ja auch fotografiert).
Aber es war doch etwas Besonderes dabei: Das ist die Rückseite von dem großen Endstück (voriges Bild rechts unten). Auf dem Bild oben sieht man auch schon an der einen Seite und an der Spitze unterschiedlich große Ringstrukturen, hier noch viele gleichmäßig große mehr davon. Es sieht so aus, als hätten sich auf dem schon abgelagerten Fossil weitere Lebewesen angesiedelt, von denen sich ebenfalls Fossilien erhalten haben. Wie das gelagert gewesen sein muss, damit das rundherum und an der Spitze passieren konnte ist natürlich die Frage. (Wohl nur, wenn das quasi aufrecht im teilweise abgetragenen Umgebungsmaterial „stand“?) Für eine menschliche Bearbeitung ist das doch sicher zu ungleichmäßig. Ideen?

Geskizzel

So nette Fotos waren heute im Reader dabei. Da konnte ich nicht widerstehen, diese Motive zu „klauen“ bzw. aufzugreifen. Grüße an die jeweiligen Fotografierenden!
(Ich weiß, dass der dänische Kutter einen gestauchten Mast hat; aber im richtigen Verhältnis wäre er in der Elbe vor Blankenese gelandet … )
Pitt Ink Pen, Aquarellfarbe, A5 Skizzenbuch (3 Seiten noch, dann ist es voll.)

Wolken

Den ganzen Morgen über ist es trüb, der Nordwestwind treibt teilweise schwere Schauer über die Küste, nur ab und zu kommt ein Sonnenstrahl durch. Aber richtig kalt ist es nicht, wenn nicht gerade eine Böe pfeift.

Dabei fällt mir das schottische Wetter im letzten August ein.

Als wir ein paar Tage auf den „Schiefer-Inseln“ an der schottischen Westküste südlich von Oban Station gemacht haben, war das Wetter ähnlich:

Isle of Seil, Ellenabeich, Easdale Sound
Isle of Seil, Ellenabeich, Slate Quarry

Ein überfluteter Schiefertagebaukrater aus dem 19. Jhd.

Die Tagebaue waren, teilweise kaum 10 Meter von der Küstenlinie entfernt, teilweise bis zu 80 Meter tief.

Der abgebaute Schiefer wurde nach ganz Europa und nach Nordamerika verschifft. Eine einzelne Sturmflut im Jahre 1850, die fast alle Förderstätten flutete, setzte der Schieferindustrie auf den Inseln Seil und Easdale zum größten Teil ein abruptes Ende. Dennoch wurde, wenn auch in sehr viel kleinerem Maßstab, noch bis ca. 1950 Schiefer abgebaut.
Isle of Seil, Ellenabeich, Quarry, Workers Cottages

Morgensonne

Moin bzw. Mojn

Während die anderen noch schlafen, schlendern wir mit einem Becher Kaffee mal rüber an den Strand und gucken nach, was morgens um 6:00 Uhr an der Sønderborg Bugt so los ist.

Ruhig ists.

Die Sonne blinzelt zwischen den Wolken durch und beleuchtet kurz Wasser und Steine, südlich am Horizont ragt der Leuchtturm Kalkgrund (erster vollautomatischer Leuchtturm der dt. Ostseeküste, Bj. 1963) jenseits der Seegrenze aus der Mündung der Flensburger Förde und die allersten Segler kommen aus der Marina von Sønderborg.

Deauville

Na, Lust auf einen Kurzausflug an die Küste des Ärmelkanals, ins Département Calvados?

Dann gehen wir doch alle kurz nach Deauville, aber nur zum Gucken.

Da wir ja weder Designermode kaufen noch auf die Pferde wetten wollen, genießen wir einfach einen Bummel über die berühmte Promenade „Les Planches“ mit den Badekabinen mit den Namen der Stars, die über die Jahrzehnte das Festival des amerikanischen Films besucht haben, mieten vielleicht einen Schirm und lesen ein wenig in der Strandaußenstelle der Bibliothek.