Sonne und Meer

Soll ja windig werden. Heute war aber bis zum frühen Nachmittag allerbestes Mützenwetter. Also: Familienausflug zum Strandspaziergang. Ihr könnt mitkommen.

Insel Poel, Am Schwarzen Busch. Vormittag. Kaum Wellengang. Und da, hinter der Kimm, ziehen die Aufbauten einer Fähre vorbei, die von Travemünde nach Skandinavien fährt.
Fähre mit Schwan und Kormoran …
der sein Gefieder in der Sonne trocknet.
Ach ja. Diesen Dusselkram bitte nicht nachmachen, danke sehr. – Nein, ich meine nicht den Senior hinten, der mit dem Rad zum Strand fährt und das Winterbaden offenbar gewohnt ist. – Ich meine den Touri, der meint, auf einer teuren Küstenschutzanlage rumlatschen zu müssen. – Wenn er abrutscht und ins Wasser fällt und sich an den Miesmuscheln schneidet ist das sein Risiko und herzlich wurst. Aber wenn er und andere auf den Köpfen der Holzpfähle rumhampeln hält die Buhne insgesamt nicht annähernd so lange wie sie soll (40-60 Jahre). Einen lfd. Meter Buhnen neu zu rammen kostet schätzungsweise 1.000,- bis 1.500,- EUR. Deshalb stehen ja auch genug Schilder hier rum, dass das Betreten verboten ist, genau wie das Runtertrampeln der Dünen.
Nett. Mitfahrbank hinter der Ausfahrt des großen Strandparkplatzes mit wählbaren Schwenkarmen zum Anzeigen des Wunschziels.
Schwäne im Flug. Hört ihr das Geräusch? 🙂

Schwertransport

Frisch vom Strandspaziergang: Das Mittschiff der künftigen „Global Dream“ bei der Schleppfahrt in die Wismarbucht. 200 m lang, 57 m hoch und seit rund 24 h mit 6 Schleppern auf dem Weg von Warnemünde nach Wismar, um hier um Vorder- und Achterschiff ergänzt zu werden. – (Geht also doch, ich dachte ja eigentlich, dass das Fahrwasser das Manövrieren damit gar nicht zulässt.)
Anfang Oktober 2019 am Werftstandort Warnemünde.
Am 23.11.19 bei der Einfahrt zwischen Hohen Wischendorf und Timmendorf/Poel.
Transportsicherung

Møns Klint

Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Møns Klint im Oktoberlicht
Damit muss man immer rechnen und kann doch nichts tun, denn wenn es passiert hat man schlicht keine Chance. Der letzte ganz massive Abbruch war 2007. Teilweise sieht man an Aussichtsstellen durch Löcher im Wurzelwerk der Bäume, dass man eigentlich viel näher an der Kante steht, als man glaubt – ohne Risiko ist hier nichts.
Ok, auch wenn es heute keine Wanderung unter den Klippen gibt … einmal eine der Treppen runter gehört dazu. Fast 450 Stufen eine Tour.
Der Strand ist heute nur ca. 4 bis 5 Meter breit.
Blick von unten nach oben. Da müssen wir ja auch wieder rauf. Naja, die Treppe rauf, aber dennoch.
Bilderbuchblicke
Über hundert Meter weiter unten geht eine Dame in roter Jacke am schmalen Strand.
Und weit geht der Blick über die Ostsee … Wir hatten gute Sicht: Das ist, fern am Horizont, der Leuchtturm auf dem Dornbusch auf der Insel Hiddensee! Mehr gab der Zoom nicht her.

Strandgang

Hallo. Da andere Dinge in den nächsten Tagen wichtiger sind (hier gibt es viel zu tun) gibt es hier wahrscheinlich eine kleine Blogpostingausdünnung bzw. Blogpause bis zur Monatsmitte, also nicht wundern.

Vorher habe ich aber hier noch ein paar Bilder vom gestrigen Strandgang.

Es gab Sonnenschein und auflandigen Wind. Und in der Bucht war die Atalanta unterwegs.

Abbruch aus dem letzten Winter
Blick nach Timmendorf / Insel Poel
Muschelschalenspülsaum
Auflandiger Wind und am Horizont …
… die Atalanta.
Blick Richtung Tarnewitz / Weiße Wiek
Steilufer
Die Ausbeute an Belemnitbruchstücken. Bis auf zwei Stücke war heute wieder der Nachwuchs mit Finden dran (ich hab ja auch fotografiert).
Aber es war doch etwas Besonderes dabei: Das ist die Rückseite von dem großen Endstück (voriges Bild rechts unten). Auf dem Bild oben sieht man auch schon an der einen Seite und an der Spitze unterschiedlich große Ringstrukturen, hier noch viele gleichmäßig große mehr davon. Es sieht so aus, als hätten sich auf dem schon abgelagerten Fossil weitere Lebewesen angesiedelt, von denen sich ebenfalls Fossilien erhalten haben. Wie das gelagert gewesen sein muss, damit das rundherum und an der Spitze passieren konnte ist natürlich die Frage. (Wohl nur, wenn das quasi aufrecht im teilweise abgetragenen Umgebungsmaterial „stand“?) Für eine menschliche Bearbeitung ist das doch sicher zu ungleichmäßig. Ideen?

Geskizzel

So nette Fotos waren heute im Reader dabei. Da konnte ich nicht widerstehen, diese Motive zu „klauen“ bzw. aufzugreifen. Grüße an die jeweiligen Fotografierenden!
(Ich weiß, dass der dänische Kutter einen gestauchten Mast hat; aber im richtigen Verhältnis wäre er in der Elbe vor Blankenese gelandet … )
Pitt Ink Pen, Aquarellfarbe, A5 Skizzenbuch (3 Seiten noch, dann ist es voll.)