Vor der Hafeneinfahrt

Pitt Ink Pen – A5 Skizzenbuch

Alles dabei heute; Böen bis Stärke 9 aus West, vier Touren mit dem Rad gefahren, dabei doppelt nass geworden bei heftigen Schauern; Gezweig und frisch aufgeplatzte Kastanien auf den Wegen sowie umgepustete Mülltonnen; etwas westlich sind auch Bäume entwurzelt worden; zwischen Wind und Regen immer mal wieder auch die Sonne. Jetzt guckt sie, kurz vor Schluss, wie auch heute am Morgen, wieder tief unter den Wolken hindurch. Die (angebundenen) Sonnenblumen stehen aber noch.

Geskizzel

60-Sekunden-Geskizzel – Schwan auf dem Teich
Ich habe mir extra die Erlaubnis geholt, dieses Schnellgeskizzel eines Abkömmlings von gestern hier auch zeigen zu dürfen: Ein 6-Tentakel-Tier zeichnet ein Selbstportrait (es guckt in den Spiegel, hält das Zeichenblatt und den Bleistift, trinkt, isst einen Keks UND spielt nebenbei noch Karten …) – Meine Frage ist nur: Wieso fällt mir sowas nicht ein?

Megalithgräber – Everstorfer Forst – Südgruppe

Ich komme hier beruflich gelegentlich vorbei und ab und an springe ich dann kurz aus dem Wagen und mache ein paar Fotos zum Zustand der jungsteinzeitlichen Grabanlagen der Südgruppe im Everstorfer Forst zwischen Grevesmühlen und Wismar. – Die Großsteingräber entstanden zwischen ca. 3500 und 2800 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur.

Fixes Geskizzel „Der Teufelsbackofen“ – Quick sketch „The Devil’s Oven“
Everstorfer Forst – Übersichtsplan
Langbett Everstorf Süd Sprockhoff-Nr. 313 – von Süden gesehen, Ausdehnung 22 m mal 5 m, 22 Steine
Langbett Everstorf Süd Sprockhoff-Nr. 313 – von Nordost gesehen
Großsteingrab „Teufelsbackofen“ Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 312, 7 Trag- und 2 Decksteine, Gesamthöhe rund 2,10 m – von Südwest gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Nordwest gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Osten gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Osten gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312, flacher Deckstein, Beispiele für Schälchen/Cupmarks

Nach dem Blick auf das kleinere Langgrab und den Teufelsbackofen, der rund 100 m von der Straße entfernt im Wald liegt (bzw. fast schon am Waldrand – man kann die Arbeiten in der ein paar dutzend Meter im Süden an den Wald anschließenden Kiesgrube deutlich hören), schauen wir noch auf das große Langbett, das in der Nähe des Parkplatzes liegt und auch direkt von der Straße aus zu sehen ist.

Dabei handelt es sich um ein etwa 40 × 10 Meter großes, rechteckiges Lang- oder „Hünen“bett mit einem Ganggrab. Die Kammer des Ganggrabes ist recht gut erhalten und auch die großen Umfassungssteine sind nahezu alle vorhanden.

Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311 – Stelle des ehemaligen Gangs zur Kammer, Decksteine über der Kammer im Zentrum
FIxe Skizze „Nr. 311 im Winter“

Dannebrog

Da Königin Margrethe II. letzte Woche zur Sommerfrische auf Schloss Graasten angereist ist, liegt das Kongeskibet, die königliche Yacht „Dannebrog“, momentan vor dem nahen Schloss Sonderburg festgemacht und die Marinebesatzung darf da nach der gerade absolvierten Ostseefahrt nach Tallin nun Wachdienst schieben. – Die „Dannebrog“ ist wirklich ein sehr schickes Schiff und man sieht ihr ihr Alter im positiven Sinne an – sie ist übrigens genauso alt wie die neue Kirche von Rinkenaes und wurde 1931/1932 auf der Marinewerft Kopenhagen gebaut. Was für Linien …

Pitt-Ink-Pen, Pitt-Pastellstifte, A5-Skizzenbuch

Kreuz-Kirche

Rinkenaes Koerskirke an der Flensburger Förde – Tintenfüllhalter, A5

Diese „typisch dänische Dorfkirche“ mit dem malerischen Förde- bzw. Fjordblick ist bemerkenswerterweise erst Anfang des letzten Jhd. bewusst als solche in Auftrag gegeben und wurde 1932 geweiht. – Die noch existierende alte Kirche von Rinkenaes, St. Laurentius, liegt abseits des Ortes und ist eine der ältesten Kirchen Dänemarks – aus dem 12. Jhd..

Seenotrettungsschau Poel

So, heute war noch einmal Zeit für eine Spaßskizzelei.

Hier also ein Geskizzel mit einer Szene vom Fischerfest am vergangenen Wochenende:

Ein Mann (im Lebensrettungsanzug) ist aus seinem Boot in den Hafen von Kirchdorf „gefallen“ und wird gleich von der Besatzung der „Wolfgang Wiese“ geborgen und erstversorgt. Alles natürlich nur eine Übung vor Publikum.

Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe, A5-Skizzenblock