Schwedenkopf

Berufsschifffahrt passiert die Dalben mit den Schwedenköpfen an der Hafeneinfahrt von Wismar.

Commercial traffic passing the starboard blue and yellow „Swedeshead“, entering the port of Wismar.
Postkarte, Hafeneinfahrt Wismar mit Schwedenkopf, gelaufen, 1952
„Windböe“ Geskizzel, Filzstifte, A5-Skizzenbuch

Vor der Hafeneinfahrt

Pitt Ink Pen – A5 Skizzenbuch

Alles dabei heute; Böen bis Stärke 9 aus West, vier Touren mit dem Rad gefahren, dabei doppelt nass geworden bei heftigen Schauern; Gezweig und frisch aufgeplatzte Kastanien auf den Wegen sowie umgepustete Mülltonnen; etwas westlich sind auch Bäume entwurzelt worden; zwischen Wind und Regen immer mal wieder auch die Sonne. Jetzt guckt sie, kurz vor Schluss, wie auch heute am Morgen, wieder tief unter den Wolken hindurch. Die (angebundenen) Sonnenblumen stehen aber noch.

Transport

Morgens in Wismar-Wendorf an der Seebrücke. Nein, da schwebt kein Schiff …
da kommt ein Schlepper. Mit ’ner Trosse dran.
Und an der Trosse hängt ein dicker Ponton mit Schiffsteilen (Kabinenelementen), die auf der Werft in Wismar gebaut wurden. Und die nun die Küste entlang zur Schwesterwerft nach Rostock-Warnemünde geschleppt werden.
Dahinter kommt noch ein Schlepper, damit da nichts aus dem Kurs läuft. Aber an diesem Morgen ist es, wie man sieht, erst einmal fast windstill.
Und ab geht es durch das Fahrwasser der Bucht in Richtung offene Ostsee.

Wasser

Hier in Wismar gab es ja gestern am späten Nachmittag auch einen ordentlichen Platzregen mit Riesentropfen und dicker Wasserschicht auf den Straßen; aber wir hatten Glück, denn die richtig großen Gewitter und Starkregengebiete zogen westlich und östlich an uns vorbei.

Rostock hat es innerhalb von zwei Tagen zum zweiten Mal erwischt und wirklich ordentlich was herunter kam auch in Schwerin; Verwandtschaft dort hat Wasser im Keller. All denen, denen es ebenso geht, wünsche ich gute Nerven und viel Erfolg bei den Nacharbeiten! Wasserschippen und -abpumpen im Keller kenne ich auch aus eigener Erfahrung.

Laut Norddeutschem Rundfunk fielen in der Schweriner Innenstadt innerhalb kürzester Zeit 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, was in etwa einer Monatsmenge entspricht. Laut dem Meteorologen Stefan Kreibohm stieg der Pegel des Schweriner Sees – der Fläche nach der viertgrößte See Deutschlands – innerhalb von 45 Minuten um ganze sechs Zentimeter.