Kühl und klar

war die Luft gestern. Da konnte man von der Hafenspitze hinter dem Baumhaus aus fei ndie Details ein paar tausend Meter weiter drüben in Wendorf am Yachthafen und an der Seebrücke ausmachen. Und dazwischen trockneten sich Kormorane und Möwen in der Novembersonntagssonne.

Und das Licht leuchtete quer durch die großen Fenster der St. Georgen Kirche.

Der Koggennachbau „Wissemara“ (vgl. dazu auch das Posting „Die „Poeler Kogge““) liegt im Hafen. Die Ausflugstörnsaison ist vorbei.

Oktobermorgen

Brrr. Frisch. Ich muss mir angewöhnen, wieder abends nach dem Wetterbericht zu gucken. So war heute Eiskratzen am Wagen angesagt.

Aber bei dem wolkenlosen Morgenhimmel und der ostseeranduntypischen Windstille wusste ich, wo ich auf dem Rundweg zum Arbeitsschreibtisch eine Station machen muss. Nett wars. Und wie ich da so stand und guckte sauste sogar ein kleiner blauer Blitz durch die Morgensonne an mir vorbei: Der Eisvogel war also auch schon wach.

Im Dunkeln

Na, ein Glück, dass ich gestern am Abend mit Taschenlampe zum Kaninchenfüttern gegangen bin. Da hätte ja sonstwas passieren können im Dunkeln mit mir in den Bauer-Hansen-Gummistiefeln in Größe 46 und dem Lütten hier. Der saß vor dem Kaninchenzaun und wollte sicher mal prüfen, ob die Ninchen von der letzten Fütterung etwas übrig gelassen haben.

Vorsicht lohnt sich sowieso. Im Verlauf einer Nachtfahrt neulich gab es direkt neben der Fahrbahn so einiges zu sehen … Wildschweine, zwei Rehe … ging aber alles glatt. Und hier in der Stadt gibt es sowieso einige Stellen, da wäre ich wegen der Schwarzkittel zu später Stunde zu Fuß oder mit dem Rad mehr als vorsichtig, denn die von Wildschweinrotten umgegrabenen Grünflächen gehen da bis in die Vorgärten und zu den Bordsteinen.