Nixe und Nix

Nixe und Nix – Wasserspender von der Wasserkunst – Pitt Ink Pen u. Aquarellfarbe

Gestern war Braufest im Hof des Stadtgeschichtlichen Museums der Hansestadt Wismar im Schabbell-Haus. Das war auch eine Gegenheit, einmal wieder durch die Ausstellung zu wandern und u.a. auch die Originale der beiden bronzenen Wasserspenderfiguren „Nixe und Nix“ der Wismarer Wasserkunst zu besuchen, die im Museum nicht wie an der Wasserkunst nebeneinander, sondern nett einander die Blicke zugewandt aufgestellt sind. – Und im Anschluss ein fixes Geskizzel (mit zugegebenermaßen etwas hingeschlunzten Fischschwänzen) zu machen.

Welle

Gutes Wochenende allerseits!

Anmerkung: Ich habe andernorts mehr oder weniger regelmäßig an Donnerstagen und über fast 10 Jahre hinweg kurze Sachen in die Welt gesetzt und die „Donnerstagshaiku“ genannt. Das sind natürlich keine „stilechten“ Haiku, aber grob an der üblichen und vereinfachten deutschen „Haikuform“ orientierte Dreizeiler. Solche selbstgewählten Vorgaben erleichtern ja häufig die Sache.

Eilig

hatte ich es gestern Abend.

Wenn ihr zufällig über den Zaun geguckt hättet, hättet ihr Spaß gehabt.

Ich war ja eigentlich schon auf dem Weg ins Bett, warf aber mit einem Auge noch einen Blick auf das Regenradar bzw. die Gewitterverteilung in Norddeutschland und sah von der Grenze zu Brandenburg aus ein paar Blitzhaufen nach Norden, in unsere Richtung, ziehen. – Zwei Minuten später war ich draußen und dabei, in stockdunkler Nacht den aktuell noch auf Beton und Wiese ausgebreitet liegenden Teil des prima durchgetrockeneten Heus zu retten und unter Dach und Fach zu bringen; zusammen mit Madame, die mit Stirnlampe und noch im Tagesdress über mich feixte, wie ich nur in Schlafanzug und Gummistiefeln den Rechen schwang. Ich bin gespannt, ob dazu noch irgendwelche nachbarlich-frotzlenden Kommentare kommen.

Die Arbeit war aber fix erledigt (es ist ja doch erstaunlich, was das Gras bei der Trocknung an Flüssigkeitsgewicht verliert) und dann ging es ab in die Falle.

Und heute am sehr frühen Morgen, als draußen Blitze zuckten, der Donner rollte und der Regen prasselte konnte man sich im Bett umdrehen, ohne zu fluchen. Auch nett.

Von der Aktion gibt es natürlich keine Bilder.

Aber Bilder von Spatzen in den Sonnenblumen könnt ihr ansehen:

Zusammen

Ägyptisches Museum, Berlin.

Wenn man ganz nah herangeht und der Raum ganz still ist, dann kann man den Nachhall entfernter, leiser Stimmen hören. Von einem Abnahmetermin vor diversen tausend Jahren am Nil:

„Nein, da gibt es keinen Nachlass! – Doch, das sollte so sein! – Der Auftraggeber hat ausdrücklich gesagt „klassisch“, aber als Zeichen der Verbundenheit mit ihrer der Hand auf seiner Schulter! – Eben. Klassisch, schicklich distanziert, aber verbunden! – Ich verstehe wirklich nicht was nun diese Nörgelei soll. – Unterarm? Proportionen? Wieso jetzt Proportionen?! – Nein, da gibt es keinen Nachlass!“