Schonerbrigg

Postkarte, gelaufen, 1962
Wismar, Alter Hafen mit dem historischen Wassertor

Was ist das für ein Segelschiff im Hafen, das den (Postkarten-)Fotografen offensichtlich angelockt hat?

Mit Lampe und Lupe lässt es sich auf der Originalkarte am Heck des Schiffes gerade noch lesen, wenn man das Schiff nicht auch so erkennt:

Es ist die zu diesem Zeitpunkt gerade mal 11 Jahre alte stählerne Schonerbrigg „Wilhelm Pieck“, das Segelschulschiff der DDR.

Das 1951 in Rostock-Warnemünde gebaute Schiff gibt es noch. Es gehört heute der Hansestadt Greifswald und dient seit 1991 unter dem Namen „Greif“ weiter als Segelschulschiff. Vgl. auch hier (Website der Greif) und hier (NDR zur Geschichte).

Stadtrunde

Der Montagmorgen begann wieder mit einer fixen Runde durch die Altstadt, um diverse Unterlagen einzusammeln und zu verteilen … An ein paar Stellen machen wir noch einmal kurz halt, ok?

Das Schabbell-Haus
an der frischen Grube.
St. Marienkirchturm – An der Stelle des ursprünglichen, kriegsbeschädigten und zu DDR-Zeiten gesprengten Kirchenschiffs sind die Außenmauern und tragenden Innensäulen andeutungsweise neu aufgemauert, um die Größe des Vergangenen zu zeigen.
Nebenbei erinnert: Bestandsaufnahme im alten Boden des Kirchenschiffs noch vorhandener Grabplatten und der mittelalterlichen Säulenfundamente im Sommer 2017.
St. Marienkirchturm mit dem ins Leere führenden Bogenresten und dem“Schatten“ des Dachansatzes des alten Kirchenschiffs – links Fürstenhof und St. Georgen, rechts Dachreiter der Heilig-Geist-Kirche.
Aha. Auf dem Marktplatz wurden die ersten Weihnachtsmarktbuden errichtet und der Baum steht auch vor dem Rathaus. Und die Mecklenburgerstraße ist wieder an der nächsten Kreuzung frei, so dass die Baustellenampel an der Wasserkunst verschwunden ist. Aber wir sind ja eh zu Fuß unterwegs.
Eins der vier Ferkelchen auf der Schweinsbrücke bei St. Nikolai. Natürlich bringt Schnauzereiben auch Glück, das ist doch klar.

Wiederholungen sind notwendig

damit die notwendige Tätigkeit zur Zierde der Stadt, Bequemlichkeit der Einwohner (und Gäste) und nicht zuletzt zur Erhaltung der Gesundheit nicht in Vergessenheit gerät! Nun ist Blätterfallzeit und bald ist ja eventuell auch wieder etwas Schneefegen angesagt. Also Bürger, prüft die Besen und nutzt sie! (Die Laubsauger, na ja, muss nicht sein. Was ich aber nie verstehen werde ist die Verlagerung des Problems durch „Laubbläser“).

Allein die Vorrede sollte für heute als Erinnerung reichen:

Næstved

Næstved, Sydsjælland, Hafen – Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe

Im Hafen lag (offenbar schon sehr lange) diese schon ziemlich verbastelte und sehr pflegebedürftige prachtvolle Motoryacht mit fast jugendstilhaften Linien und jeder Menge Holzteilen. Da hätte ich gern etwas zur Geschichte des Bootes gehört, aber es war niemand in der Nähe, den man hätte ansprechen können.

Næstved, Skt Peders Kirke (14 Jhd.)

Die Stadt war im Mittelalter wichtiges Handels- und Kirchenzentrum und zeitweilig zweitgrößte Stadt nach Roskilde.

Næstved, Ridderhuset und Apostelhuset (beide 16 Jhd.)
Næstved, Gamle Havn neben dem Industriehafen

Überall in Næstved finden sich große Fassadenmalereien von internationalen Künstlern, mehr dazu unter Næstved Kunstby und zu einzenen Werken dort im Dropdownmenu “ Vægge“

Kong Asgers Høj

Kong Asgers Høj, Møn, mit Blick auf Dronning Alexandrines Bro
Bleistift, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Zur Geschichte der Anlage ein Verweis auf Wikipedia.
Das war interessant, nach, äh, Jahrzehnten da wieder einen Blick hinein zu werfen. Diesmal musste ich mich allerdings im Entengang durch den Zuweg arbeiten. Da war auch mit gebücktem Gehen nichts zu machen ;). Hab ich irgendwie anders in Erinnerung vom letzten Besuch, als Kind.