Im Dunkeln

Na, ein Glück, dass ich gestern am Abend mit Taschenlampe zum Kaninchenfüttern gegangen bin. Da hätte ja sonstwas passieren können im Dunkeln mit mir in den Bauer-Hansen-Gummistiefeln in Größe 46 und dem Lütten hier. Der saß vor dem Kaninchenzaun und wollte sicher mal prüfen, ob die Ninchen von der letzten Fütterung etwas übrig gelassen haben.

Vorsicht lohnt sich sowieso. Im Verlauf einer Nachtfahrt neulich gab es direkt neben der Fahrbahn so einiges zu sehen … Wildschweine, zwei Rehe … ging aber alles glatt. Und hier in der Stadt gibt es sowieso einige Stellen, da wäre ich wegen der Schwarzkittel zu später Stunde zu Fuß oder mit dem Rad mehr als vorsichtig, denn die von Wildschweinrotten umgegrabenen Grünflächen gehen da bis in die Vorgärten und zu den Bordsteinen.

Nebel

Zum heutigen Küstenmorgenwetter passend ein paar nebligtrübe Sachen aus der Kiste:

Wismar, Marktplatz, Wasserkunst mit Nixe und Nix – Die Suppe war damals im November so dicht, dass man nicht mal den Marienkirchturm sah.
Dunbeg – Dunstaffnage – Ardmucknish Bay
Wismar, Bahnhof im April – Das sah dann ja schon etwas freundlicher aus. – Na, es wird heute bestimmt auch noch etwas heller. – Guten Donnerstag allerseits!

Die Brücke über den Atlantik

Clachan Bridge, Isle of Seil, Scotland – Pastellkreide
Blick von der Brücke – Links das Festland, rechts die Isle of Seil, dazwischen der Atlantik(-arm).
Blick auf die Brücke – Darunter die deftige Tidenströmung mit starken Wasserwirbeln bei auflaufendem Wasser. Die Brücke ist ganz schön steil und wie so viele Straßen der Gegend single-track, also einspurig. Man guckt also beim Auffahren vorher besser mal aufs andere Ufer, ob etwas kommt. Denn am Scheitelpunkt sieht man zwar den Himmel und die Motorhaube, aber nicht die Fahrbahn und ob jemand gerade entgegenstrebt.

Vermischtes

Der Reiher im Spiegel.
Einen kurzen Augenblick lang hatte ich ja die Befürchtung, der Stieglitz würde mit dem Kopf auf die Gehwegplatten „aufditschen“, als das dünne Sonnenblümchen sich unter seinem Gewicht sehr dynamisch im Bogen nach unten neigte. Er hatte die Situation allerdings völlig im Griff; kein Grund zur Sorge.

Næstved

Næstved, Sydsjælland, Hafen – Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe

Im Hafen lag (offenbar schon sehr lange) diese schon ziemlich verbastelte und sehr pflegebedürftige prachtvolle Motoryacht mit fast jugendstilhaften Linien und jeder Menge Holzteilen. Da hätte ich gern etwas zur Geschichte des Bootes gehört, aber es war niemand in der Nähe, den man hätte ansprechen können.

Næstved, Skt Peders Kirke (14 Jhd.)

Die Stadt war im Mittelalter wichtiges Handels- und Kirchenzentrum und zeitweilig zweitgrößte Stadt nach Roskilde.

Næstved, Ridderhuset und Apostelhuset (beide 16 Jhd.)
Næstved, Gamle Havn neben dem Industriehafen

Überall in Næstved finden sich große Fassadenmalereien von internationalen Künstlern, mehr dazu unter Næstved Kunstby und zu einzenen Werken dort im Dropdownmenu “ Vægge“

Kong Asgers Høj

Kong Asgers Høj, Møn, mit Blick auf Dronning Alexandrines Bro
Bleistift, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Zur Geschichte der Anlage ein Verweis auf Wikipedia.
Das war interessant, nach, äh, Jahrzehnten da wieder einen Blick hinein zu werfen. Diesmal musste ich mich allerdings im Entengang durch den Zuweg arbeiten. Da war auch mit gebücktem Gehen nichts zu machen ;). Hab ich irgendwie anders in Erinnerung vom letzten Besuch, als Kind.