Vermischtes

Der Reiher im Spiegel.
Einen kurzen Augenblick lang hatte ich ja die Befürchtung, der Stieglitz würde mit dem Kopf auf die Gehwegplatten „aufditschen“, als das dünne Sonnenblümchen sich unter seinem Gewicht sehr dynamisch im Bogen nach unten neigte. Er hatte die Situation allerdings völlig im Griff; kein Grund zur Sorge.

Næstved

Næstved, Sydsjælland, Hafen – Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe

Im Hafen lag (offenbar schon sehr lange) diese schon ziemlich verbastelte und sehr pflegebedürftige prachtvolle Motoryacht mit fast jugendstilhaften Linien und jeder Menge Holzteilen. Da hätte ich gern etwas zur Geschichte des Bootes gehört, aber es war niemand in der Nähe, den man hätte ansprechen können.

Næstved, Skt Peders Kirke (14 Jhd.)

Die Stadt war im Mittelalter wichtiges Handels- und Kirchenzentrum und zeitweilig zweitgrößte Stadt nach Roskilde.

Næstved, Ridderhuset und Apostelhuset (beide 16 Jhd.)
Næstved, Gamle Havn neben dem Industriehafen

Überall in Næstved finden sich große Fassadenmalereien von internationalen Künstlern, mehr dazu unter Næstved Kunstby und zu einzenen Werken dort im Dropdownmenu “ Vægge“

Kong Asgers Høj

Kong Asgers Høj, Møn, mit Blick auf Dronning Alexandrines Bro
Bleistift, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Zur Geschichte der Anlage ein Verweis auf Wikipedia.
Das war interessant, nach, äh, Jahrzehnten da wieder einen Blick hinein zu werfen. Diesmal musste ich mich allerdings im Entengang durch den Zuweg arbeiten. Da war auch mit gebücktem Gehen nichts zu machen ;). Hab ich irgendwie anders in Erinnerung vom letzten Besuch, als Kind.

Møns Klint

Pitt-Ink-Pen, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch
Møns Klint im Oktoberlicht
Damit muss man immer rechnen und kann doch nichts tun, denn wenn es passiert hat man schlicht keine Chance. Der letzte ganz massive Abbruch war 2007. Teilweise sieht man an Aussichtsstellen durch Löcher im Wurzelwerk der Bäume, dass man eigentlich viel näher an der Kante steht, als man glaubt – ohne Risiko ist hier nichts.
Ok, auch wenn es heute keine Wanderung unter den Klippen gibt … einmal eine der Treppen runter gehört dazu. Fast 450 Stufen eine Tour.
Der Strand ist heute nur ca. 4 bis 5 Meter breit.
Blick von unten nach oben. Da müssen wir ja auch wieder rauf. Naja, die Treppe rauf, aber dennoch.
Bilderbuchblicke
Über hundert Meter weiter unten geht eine Dame in roter Jacke am schmalen Strand.
Und weit geht der Blick über die Ostsee … Wir hatten gute Sicht: Das ist, fern am Horizont, der Leuchtturm auf dem Dornbusch auf der Insel Hiddensee! Mehr gab der Zoom nicht her.

Strandgang

Hallo. Da andere Dinge in den nächsten Tagen wichtiger sind (hier gibt es viel zu tun) gibt es hier wahrscheinlich eine kleine Blogpostingausdünnung bzw. Blogpause bis zur Monatsmitte, also nicht wundern.

Vorher habe ich aber hier noch ein paar Bilder vom gestrigen Strandgang.

Es gab Sonnenschein und auflandigen Wind. Und in der Bucht war die Atalanta unterwegs.

Abbruch aus dem letzten Winter
Blick nach Timmendorf / Insel Poel
Muschelschalenspülsaum
Auflandiger Wind und am Horizont …
… die Atalanta.
Blick Richtung Tarnewitz / Weiße Wiek
Steilufer
Die Ausbeute an Belemnitbruchstücken. Bis auf zwei Stücke war heute wieder der Nachwuchs mit Finden dran (ich hab ja auch fotografiert).
Aber es war doch etwas Besonderes dabei: Das ist die Rückseite von dem großen Endstück (voriges Bild rechts unten). Auf dem Bild oben sieht man auch schon an der einen Seite und an der Spitze unterschiedlich große Ringstrukturen, hier noch viele gleichmäßig große mehr davon. Es sieht so aus, als hätten sich auf dem schon abgelagerten Fossil weitere Lebewesen angesiedelt, von denen sich ebenfalls Fossilien erhalten haben. Wie das gelagert gewesen sein muss, damit das rundherum und an der Spitze passieren konnte ist natürlich die Frage. (Wohl nur, wenn das quasi aufrecht im teilweise abgetragenen Umgebungsmaterial „stand“?) Für eine menschliche Bearbeitung ist das doch sicher zu ungleichmäßig. Ideen?