Vor einem Jahr

Ostsee. Am Ausgang der Flensburger Förde, Sønderborg Bugt, Sonnabendfrüh um 8.00 Uhr, kein Wind, die Bucht platt wie ein Ententeich. Kaffee nippen, auf die Bucht gucken. – Moment mal. – Da hat doch was „pffft, pffft“ gemacht? -Dahinten? – „Pffft, pffft!“ – Bestimmt. – Oder?
Ach so?! Ich glaub (m)ein Wal bläst?!
Jawohl! Schweinswal! Wow! – Na, besser kann der Tag kaum noch werden.  (Um 9.00 Uhr kam er noch einmal vorbei. :o) )

Unter der Sonne

Die Silhouette des Betonschiffs flimmert in der Bucht vor Redentin vor sich hin.

Im Seehafen bewegt sich nicht viel.

Und wie die Luft in der großen Werfthalle ( ca. 70 m hoch, 150 m breit und knapp 400 m lang) heute so war, das könnte ich nach Schichtende ja mal den Nachbarn fragen.

Morgensonne

Moin bzw. Mojn

Während die anderen noch schlafen, schlendern wir mit einem Becher Kaffee mal rüber an den Strand und gucken nach, was morgens um 6:00 Uhr an der Sønderborg Bugt so los ist.

Ruhig ists.

Die Sonne blinzelt zwischen den Wolken durch und beleuchtet kurz Wasser und Steine, südlich am Horizont ragt der Leuchtturm Kalkgrund (erster vollautomatischer Leuchtturm der dt. Ostseeküste, Bj. 1963) jenseits der Seegrenze aus der Mündung der Flensburger Förde und die allersten Segler kommen aus der Marina von Sønderborg.

Deauville

Na, Lust auf einen Kurzausflug an die Küste des Ärmelkanals, ins Département Calvados?

Dann gehen wir doch alle kurz nach Deauville, aber nur zum Gucken.

Da wir ja weder Designermode kaufen noch auf die Pferde wetten wollen, genießen wir einfach einen Bummel über die berühmte Promenade „Les Planches“ mit den Badekabinen mit den Namen der Stars, die über die Jahrzehnte das Festival des amerikanischen Films besucht haben, mieten vielleicht einen Schirm und lesen ein wenig in der Strandaußenstelle der Bibliothek.