Hafen

Gestern zu einem Termin auf der Nordseite der Bucht auf der Insel Poel gewesen und noch einen kurzen Abstecher zum Hafen von Kirchdorf eingeschoben. Mieses Wetter, aber Hafen ist immer gut. Später vielleicht mehr davon. (Nebenbei: Nach der Fahrt über die kleine Brücke vom Festland auf die Insel das große Schild wahrgenommen, das auf den Leinenzwang für Hunde innerhalb aller Ortschaften hinweist.)

Vorsicht

ist an manchen Ecken hier geboten. Und in der Feldmark mitten in der Nacht herumzulaufen wäre nicht ohne Risiko.
Aber in manchen Randgegenden der Stadt reicht auch der Weg zur Mülltonne, um gleich eine ganze Rotte Wildschweine zu treffen oder den Garten umgewühlt zu bekommen. Unsere Ecke hat da aber bisher noch Glück.

Dunstaffnage Castle

The massive 13th century Castle at Dunbeg, north of Oban, Scotland.
Reste eines mittelalterlichen Bogenfensters aus der Ursprungsphase der Burg.
Burgbrunnen
Wirtschaftsgebäude. Unten Küchenkamin, im oberen Geschoss Schmucksims eines alten Wohnraumes.
Something for – Prof. Williams over at archeodeath.blogspot.com – : Votive items for a young girl at a rememberance bench in the castle courtyard.

Abend am Hafen

Es ist trocken und relativ warm, da machen wir doch mal einen abendlichen Gang zum Hafen von Wismar und klappern die Hafenbecken ab.

Bevor wir zum Hafen kommen machen wir uns aber den Spaß, durch das alte „Wassertor“ zu wandern. Es stammt aus dem Jahr 1450 und ist das letzte verbliebene Stadttor der verschwundenen Befestigungen. Bevor wir die Straße überqueren bringen wir uns für den Dämmerungsspaziergang erst einmal mit einem Blick auf die beleuchtete Bodenplatte im Torweg in die richtige Stimmung.

Das Bild zeigt den Grafen Orlok (Beruf: Vampir) kurz vor Verlassen des Segelschiffes mit dem er in dem Stummfilmklassiker „Nosferatu“ die Stadt „Wisborg“ erreicht. Murnau nutzte mehrere Drehorte in Wismar (Hafen, Wassertor, Marktplatz, Hof der Heilig-Geist-Kirche, Kirchhof vor St. Nikolai), aber es tauchen im Film z.B. auch die Salzspeicher am Lübecker Holstentor als Teil von „Wisborg“ auf.

Da kommt übrigens der Graf mit seinem Bettzeug unter dem Arm gerade durchs Wassertor gewandert, um sich in Wisborg niederzulassen.

Heute Abend begegnen uns allerdings weder Vampire noch besonders viele Menschen, denn an diesem Mittwochabend im Januar werden auch hier am Hafen mangels Kundschaft die Bürgersteige früh hochgeklappt bzw. Geschäfte und Restaurants früh geschlossen.

Auf dem Werftarbeiterwohnschiff „Libra Star“, das mit Landstrom- und Landwasser-/-abwasseranschluss am alten Ausrüstungskai vor der Werft liegt, ist es allerdings hell. Viele haben gerade schichtfrei.

Und hier und dort sind auch noch die Ladekräne in Bewegung.

Aber da wo sich sonst zu entsprechenden Tages- und Jahreszeiten Gäste tummeln ist Ruhe.

Alter Hafen mit Blick auf Marienkirchturm und St. Georgen

Ablandiger Wind

Als ich mich mit einem Abkömmling auf den Weg machen wollte, regnete es. Wir sind trotzdem losgefahren und wurden belohnt. Denn bei unserem Spaziergang am Strand haben wir keinen Tropfen Regen abbekommen.

Und es war, wie immer am Wasser, anders. Denn es ist ablandiger Wind und der drückt das Wasser weg von der Küste in die Ostsee.

Und so wanderten wir ein wenig über den Ostseeboden. Gingen dort, wo wir sonst im Sommer gern mal eine Runde baden und schwimmen, am frühen Vormittag oder am späteren Abend, wenn der Rummel abnimmt.