Vor einem Jahr

Ostsee. Am Ausgang der Flensburger Förde, Sønderborg Bugt, Sonnabendfrüh um 8.00 Uhr, kein Wind, die Bucht platt wie ein Ententeich. Kaffee nippen, auf die Bucht gucken. – Moment mal. – Da hat doch was „pffft, pffft“ gemacht? -Dahinten? – „Pffft, pffft!“ – Bestimmt. – Oder?
Ach so?! Ich glaub (m)ein Wal bläst?!
Jawohl! Schweinswal! Wow! – Na, besser kann der Tag kaum noch werden.  (Um 9.00 Uhr kam er noch einmal vorbei. :o) )

Dannebrog

Da Königin Margrethe II. letzte Woche zur Sommerfrische auf Schloss Graasten angereist ist, liegt das Kongeskibet, die königliche Yacht „Dannebrog“, momentan vor dem nahen Schloss Sonderburg festgemacht und die Marinebesatzung darf da nach der gerade absolvierten Ostseefahrt nach Tallin nun Wachdienst schieben. – Die „Dannebrog“ ist wirklich ein sehr schickes Schiff und man sieht ihr ihr Alter im positiven Sinne an – sie ist übrigens genauso alt wie die neue Kirche von Rinkenaes und wurde 1931/1932 auf der Marinewerft Kopenhagen gebaut. Was für Linien …

Pitt-Ink-Pen, Pitt-Pastellstifte, A5-Skizzenbuch

Morgensonne

Moin bzw. Mojn

Während die anderen noch schlafen, schlendern wir mit einem Becher Kaffee mal rüber an den Strand und gucken nach, was morgens um 6:00 Uhr an der Sønderborg Bugt so los ist.

Ruhig ists.

Die Sonne blinzelt zwischen den Wolken durch und beleuchtet kurz Wasser und Steine, südlich am Horizont ragt der Leuchtturm Kalkgrund (erster vollautomatischer Leuchtturm der dt. Ostseeküste, Bj. 1963) jenseits der Seegrenze aus der Mündung der Flensburger Förde und die allersten Segler kommen aus der Marina von Sønderborg.