Sonne und Meer

Soll ja windig werden. Heute war aber bis zum frühen Nachmittag allerbestes Mützenwetter. Also: Familienausflug zum Strandspaziergang. Ihr könnt mitkommen.

Insel Poel, Am Schwarzen Busch. Vormittag. Kaum Wellengang. Und da, hinter der Kimm, ziehen die Aufbauten einer Fähre vorbei, die von Travemünde nach Skandinavien fährt.
Fähre mit Schwan und Kormoran …
der sein Gefieder in der Sonne trocknet.
Ach ja. Diesen Dusselkram bitte nicht nachmachen, danke sehr. – Nein, ich meine nicht den Senior hinten, der mit dem Rad zum Strand fährt und das Winterbaden offenbar gewohnt ist. – Ich meine den Touri, der meint, auf einer teuren Küstenschutzanlage rumlatschen zu müssen. – Wenn er abrutscht und ins Wasser fällt und sich an den Miesmuscheln schneidet ist das sein Risiko und herzlich wurst. Aber wenn er und andere auf den Köpfen der Holzpfähle rumhampeln hält die Buhne insgesamt nicht annähernd so lange wie sie soll (40-60 Jahre). Einen lfd. Meter Buhnen neu zu rammen kostet schätzungsweise 1.000,- bis 1.500,- EUR. Deshalb stehen ja auch genug Schilder hier rum, dass das Betreten verboten ist, genau wie das Runtertrampeln der Dünen.
Nett. Mitfahrbank hinter der Ausfahrt des großen Strandparkplatzes mit wählbaren Schwenkarmen zum Anzeigen des Wunschziels.
Schwäne im Flug. Hört ihr das Geräusch? 🙂

Ein Gedanke zu „Sonne und Meer“

  1. Oh prima, zum Strandspaziergang mitkommen … das ist ja viel besser als ganztägig Schreibarbeit. Mitfahrbänke sind aber auch prima. Und Verbotsschilder sind doch immer nur für die anderen da, kennen wir doch ;-(

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