Eilig

hatte ich es gestern Abend.

Wenn ihr zufällig über den Zaun geguckt hättet, hättet ihr Spaß gehabt.

Ich war ja eigentlich schon auf dem Weg ins Bett, warf aber mit einem Auge noch einen Blick auf das Regenradar bzw. die Gewitterverteilung in Norddeutschland und sah von der Grenze zu Brandenburg aus ein paar Blitzhaufen nach Norden, in unsere Richtung, ziehen. – Zwei Minuten später war ich draußen und dabei, in stockdunkler Nacht den aktuell noch auf Beton und Wiese ausgebreitet liegenden Teil des prima durchgetrockeneten Heus zu retten und unter Dach und Fach zu bringen; zusammen mit Madame, die mit Stirnlampe und noch im Tagesdress über mich feixte, wie ich nur in Schlafanzug und Gummistiefeln den Rechen schwang. Ich bin gespannt, ob dazu noch irgendwelche nachbarlich-frotzlenden Kommentare kommen.

Die Arbeit war aber fix erledigt (es ist ja doch erstaunlich, was das Gras bei der Trocknung an Flüssigkeitsgewicht verliert) und dann ging es ab in die Falle.

Und heute am sehr frühen Morgen, als draußen Blitze zuckten, der Donner rollte und der Regen prasselte konnte man sich im Bett umdrehen, ohne zu fluchen. Auch nett.

Von der Aktion gibt es natürlich keine Bilder.

Aber Bilder von Spatzen in den Sonnenblumen könnt ihr ansehen:

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