Megalithgräber – Everstorfer Forst – Südgruppe

Ich komme hier beruflich gelegentlich vorbei und ab und an springe ich dann kurz aus dem Wagen und mache ein paar Fotos zum Zustand der jungsteinzeitlichen Grabanlagen der Südgruppe im Everstorfer Forst zwischen Grevesmühlen und Wismar. – Die Großsteingräber entstanden zwischen ca. 3500 und 2800 v. Chr. als Megalithanlage der Trichterbecherkultur.

Fixes Geskizzel „Der Teufelsbackofen“ – Quick sketch „The Devil’s Oven“
Everstorfer Forst – Übersichtsplan
Langbett Everstorf Süd Sprockhoff-Nr. 313 – von Süden gesehen, Ausdehnung 22 m mal 5 m, 22 Steine
Langbett Everstorf Süd Sprockhoff-Nr. 313 – von Nordost gesehen
Großsteingrab „Teufelsbackofen“ Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 312, 7 Trag- und 2 Decksteine, Gesamthöhe rund 2,10 m – von Südwest gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Nordwest gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Osten gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312 – von Osten gesehen
Teufelsbackofen, Nr. 312, flacher Deckstein, Beispiele für Schälchen/Cupmarks

Nach dem Blick auf das kleinere Langgrab und den Teufelsbackofen, der rund 100 m von der Straße entfernt im Wald liegt (bzw. fast schon am Waldrand – man kann die Arbeiten in der ein paar dutzend Meter im Süden an den Wald anschließenden Kiesgrube deutlich hören), schauen wir noch auf das große Langbett, das in der Nähe des Parkplatzes liegt und auch direkt von der Straße aus zu sehen ist.

Dabei handelt es sich um ein etwa 40 × 10 Meter großes, rechteckiges Lang- oder „Hünen“bett mit einem Ganggrab. Die Kammer des Ganggrabes ist recht gut erhalten und auch die großen Umfassungssteine sind nahezu alle vorhanden.

Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311
Everstorf Süd, Sprockhoff-Nr. 311 – Stelle des ehemaligen Gangs zur Kammer, Decksteine über der Kammer im Zentrum
FIxe Skizze „Nr. 311 im Winter“

2 Gedanken zu „Megalithgräber – Everstorfer Forst – Südgruppe“

  1. Ich bin dort auch sehr gern, bisher war ich leider noch nie bei fotografisch reizvollem Wetter da. Na, vielleicht mal im Spätherbst sehr früh morgens …

    1. Die Lichtverhältnisse sind bei der Größe der Langbetten und der Lage im Wald auf jeden Fall eine Herausforderung. – Und Morgennebel wird man da auch nur sehr selten haben, die Bäume fangen alles ab und tropft vor sich hin. – Interessant ist es bei einer leichten Schneedecke.

Du hast einen Kommentar? Gern hier: