Carl Malchin in Schwerin

Das war ein feiner Feriennachmittag im Staatlichen Museum Schwerin am Alten Garten gegenüber der Schlossinsel.

Seit dem 5. Juli und noch bis zum 6. Oktober gibt es dort die Sonderausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ mit Werken des Landschaftsmalers Carl Malchin (1838 bis 1923).

Sehr beeindruckend und quasi Pflichtprogramm für alteingeborene Mecklenburger und interessierte Zugereiste und Gäste!

Sowohl „Magazin“ als auch Katalog

mussten natürlich mit.

Schwerwiegendes Manko der beiden Publikationen ist aber, dass die wunderbaren Bleistiftzeichnungen, Entwürfe und Einblicke in Skizzenbücher, in die ich mich besonders verguckt habe, nicht mit aufgenommen wurden. Aber man kann nicht alles haben.

Wenn mal jemand ein passendes Geschenk sucht: Die -Bleistiftvorstudie- für das spätere Bild „Hafen von Wustrow mit Wäscherinnen“, das z.B. auf der Website des Kunstmuseums Ahrenshoop zu finden ist würde hier jederzeit Anklang finden ;o).

Aber da die Eintrittskarten mit Unterschrift an der Kasse personalisiert wurden und noch fortgelten werde ich die Bleistiftzeichnungen bis Oktober noch einmal zu besuchen versuchen.

Edit:

Ich habe gerade nochmal gegraben: Einen  Eindruck von den zeichnerischen Qualitäten des Herrn Malchin gibt die auch in Schwerin ausgestellte Ansicht von Gothmund (zwischen Lübeck und Travemünde an der Trave) von 1887, die auf der Website der Künsterkolonie Gothmund zu sehen ist. Das ist das dritte Bild in der Bilderschau. Zum Vergrößern anklicken.

2 Gedanken zu „Carl Malchin in Schwerin“

  1. Ich kann auf Deiner Webseite nix mit Sternchen versehen, weshalb auch immer, deshalb hier zumindest ein dickes Dankeschön für den Tip: von Carl Malchin habe ich noch nie was gehört, aber jetzt bin ich neugierig!

    1. Hm, woran das technische Problem wohl hängt? – Die Ausstellung ist gut gemacht. Empfangen wird man übrigens mit einer Videoinstallation von Studenten der Wismarer Hochschule, die einigen von Malchins Gemälden noch etwas zusätzliches Leben eingehaucht haben. Das ist eine nette Einstimmung. – Dann gibt es in der Ausstellung neben den Bildern von Carl Malchin auch einen Einblick in die Malschule derjenigen Zeitgenossen die ihn wesentlich mit beeinflusst haben.

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